Die beste Benutzererfahrung im Automobilbereich hatte nie mit Bildschirmen statt mit Tasten zu tun.

Ein aktueller Artikel von Autocar berichtet über Polestars Entscheidung, basierend auf dem Feedback der Besitzer wieder mehr physische Knöpfe einzuführen. unterstreicht einen wichtigen Wandel, der sich in der gesamten Automobilindustrie vollzieht.

Die Diskussion entwickelt sich endlich weiter und geht über eine simple Debatte hinaus, in der es heißt: „Physische Schalter gehören der Vergangenheit an, Bildschirme der Zukunft.“

Das ist gut für die Fahrer – und gut für die Benutzerfreundlichkeit im Automobilbereich.

Jahrelang hat die Branche massiv auf bildschirmzentrierte Innenräume gesetzt. Die Gründe dafür lagen auf der Hand: Flexibilität, moderne Ästhetik, softwaredefinierte Funktionalität, Personalisierung und die Möglichkeit, das Fahrerlebnis kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Aber der tatsächliche Nutzen ist entscheidend.

Und immer mehr Automobilhersteller erkennen, dass großartige Nutzererlebnisse nicht allein durch die Maximierung der Bildschirmfläche entstehen.

Sie entstehen durch das Verständnis dafür, wie Menschen auf natürliche Weise mit Fahrzeugen interagieren.

Großartige UX bedeutet Ausgewogenheit

Fahrer interagieren je nach Kontext unterschiedlich mit Fahrzeugen.

Manchmal sind Touchscreens die ideale Benutzeroberfläche:

  • Menü
  • Visualisierungsintensive Arbeitsabläufe
  • Fahrzeugeinstellungen, auf die im geparkten Zustand zugegriffen wird
  • Videos und andere Medien (wiederum im geparkten Zustand abgerufen)
  • Personalisierte digitale Erlebnisse

Manchmal sind physische Bedienelemente einfach besser:

  • Häufig verwendete Funktionen
  • Augenfreie Bedienung
  • Muskel-Gedächtnis-Interaktionen
  • Klimaanpassungen
  • Sofortiger Zugriff auf wichtige Bedienelemente

Und zunehmend wird die Sprachinteraktion zu einem weiteren unverzichtbaren Element:

  • Befehle in natürlicher Sprache
  • Reduzierte Ablenkung
  • Schnellerer Zugriff auf komplexe Funktionen
  • Verbesserte Zugänglichkeit

Die besten Fahrzeugerlebnisse konzentrieren sich nicht zu sehr auf eine einzige Interaktionsphilosophie.

Sie basieren darauf, für den richtigen Zeitpunkt die passende Interaktionsmethode auszuwählen.

Nutzerzentriertes Design ist wichtiger als Trends.

Auf den ersten Blick könnte man annehmen, dass Unternehmen, die sich auf Automobilgrafik und digitale Cockpit-Software konzentrieren, sich naturgemäß für „All-Screen“-Innenräume einsetzen würden.

At HöheWir sehen die Dinge unterschiedlich.

Unser Fokus lag nie darauf, jede physische Interaktion durch ein Display zu ersetzen.

Unser Fokus liegt darauf, Automobilherstellern dabei zu helfen, außergewöhnliche Nutzererlebnisse zu schaffen.

Manchmal wird dieses Erlebnis durch brillante Grafiken und immersive Displays erzeugt. Manchmal hängt es von haptischen Bedienelementen ab. Manchmal ist Sprachsteuerung die beste Option. Oftmals kombinieren die besten Systeme all diese Elemente nahtlos.

Eine hervorragende Benutzererfahrung im Automobilbereich bedeutet nicht, die Fahrer zur Anpassung an die Technologie zu zwingen.

Es geht darum, Technologie zu entwickeln, die sich auf natürliche Weise an die Fahrer anpasst.

Die Branche tritt in eine reifere UX-Phase ein.

Der frühe Vorstoß der Automobilindustrie hin zu minimalistischen Innenräumen trug dazu bei, Innovationen bei digitalen Cockpits und softwaredefinierten Fahrzeugen zu beschleunigen.

Die nächste Phase der automobilen UX wird jedoch immer ausgefeilter und stärker auf den Nutzer ausgerichtet sein.

OEMs erkennen zunehmend Folgendes:

  • Größere Bildschirme verbessern die Benutzerfreundlichkeit nicht automatisch.
  • Minimalismus kann manchmal die kognitive Belastung erhöhen.
  • Die Ablenkung des Fahrers ist wichtiger als visuelle Neuheiten.
  • Unterschiedliche Funktionen erfordern unterschiedliche Interaktionsmodelle.
  • Langfristige Zufriedenheit ist wichtiger als Designtrends.

Dies ist kein Rückzug von Innovationen.

Es ist ein Fortschritt hin zu intelligenterem, durchdachterem Design.

Flexible Plattformen ermöglichen bessere Nutzererlebnisse.

Die Benutzererfahrung moderner Fahrzeuge ist unglaublich komplex.

Die Automobilhersteller müssen die Zusammenarbeit koordinieren:

  • Mehr Anzeigen
  • Touch-Interaktion
  • Physikalische Eingangsgrößen
  • Sprachsysteme
  • Haptik
  • Echtzeitgrafiken
  • Sicherheitsanforderungen
  • Markendifferenzierung
  • Einschränkungen der eingebetteten Hardware

Die Schaffung einheitlicher Nutzererlebnisse über all diese Systeme hinweg erfordert flexible, praxiserprobte Technologie.

Deshalb unterstützt Altia Automobil-Teams beim Aufbau von HMIs, die digitale Displays, physikalische Interaktionsmodelle, Animationen, Sprachsteuerung und Markenerlebnisse in eine einheitliche Schnittstellenstrategie integrieren, die für echte Fahrer und den realen Einsatz konzipiert ist.

Denn letztendlich liegt die Zukunft der automobilen UX nicht in „allen Bildschirmen“.

Es handelt sich um intelligentes, adaptives Interaktionsdesign.

Und die Unternehmen, denen dieses Gleichgewicht gelingt, werden die Fahrzeugerlebnisse schaffen, denen die Fahrer vertrauen, die sie genießen und an die sie sich am besten erinnern.

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